European Reporting Framework (ERF): Key facts and information

03.06.2015 Ausgabe June 2015

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Zusammenfassung

Die Informationsbroschüre beschreibt das European Reporting Framework (ERF), ein strategisches Langfristprojekt des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Sie trägt den Stand Juni 2015 und befindet sich ausdrücklich in einer frühen, noch nicht abgeschlossenen Projektphase. Der ERF soll statistische und aufsichtsrechtliche Meldungen in einem harmonisierten Primärreporting-Rahmen für Meldende, nationale Zentralbanken und zuständige Aufsichtsbehörden bündeln. Der erste Schritt umfasst unter anderem BSI-, MIR-, SEC-, SHS- und AnaCredit-Daten sowie Zahlungsbilanz- und Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungsdaten; später sollen auch EZB-Bankenaufsicht und EBA-ITS integriert werden. Eine freiwillige Input-Schicht soll granular definierte Daten aus den operativen Systemen der Banken mit harmonisierten Transformationsregeln in die benötigten Statistiken und Meldevorlagen überführen. Als Vorteile nennt die Broschüre weniger Redundanzen und Meldeaufwand, bessere Datenqualität, einfachere Aggregationsänderungen und schnellere Ad-hoc-Auswertungen, während rechtliche, technische und organisatorische Herausforderungen offenbleiben. Ein konkreter Einführungszeitplan war 2015 noch nicht festgelegt, und die Konsultation der Bankenindustrie sollte fortgesetzt werden. Der Bericht ist veraltet und wurde laut Hinweis durch das ESZB Integrated Reporting Framework (IReF) im April 2018 ersetzt.