Cost-benefit assessment on the Integrated Reporting Framework - Analysis of high-level considerations and high-priority technical aspects

13.12.2021 Ausgabe December 2021

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Zusammenfassung

Der Bericht ist eine Kosten-Nutzen-Analyse zum geplanten Integrierten Meldewesen (IReF) und wurde von der Europäischen Zentralbank veröffentlicht. Er trägt den Stand Dezember 2021 und fasst die im November 2020 gestartete CBA-Konsultation zur Einführung des IReF zusammen. Untersucht werden allgemeine Nutzen- und Kostentreiber sowie technische Optionen zu Kleinkrediten, Nicht-ISIN-Wertpapieren, Verwahrerdaten, zusätzlicher Granularität und Meldungen von Zweigstellen. An der Erhebung beteiligten sich alle Euro-Länder sowie Schweden; 275 Antworten repräsentierten 2.561 Institute und rund 76 % der Aktiva des Bankensektors im Euro-Raum. Insgesamt erwarteten 68 % der Befragten langfristig höhere Vorteile als Kosten, während 19 % höhere Kosten und 13 % keinen Unterschied zum Status quo sahen. Die Befragten bewerteten standardisierte Definitionen und Modellierungen, stabile Meldeanforderungen, Automatisierung und ein einheitliches Meldeschema als wesentliche Vorteile; die IT-Anpassung wurde als größter Implementierungsaufwand eingeschätzt. Als besonders unterstützte Optionen zeichneten sich eine granulare Erhebung aller Kredite an juristische Personen, die Verantwortung des Hauptsitzes für Meldungen seiner Euro-Raum-Zweigstellen und redundanzfreie Variablenlisten ab, während die Meinungen zu Nicht-ISIN-Wertpapieren ausgeglichener waren. Die weiteren Themen sollten 2022 veröffentlicht und anschließend zur Auswahl bevorzugter Szenarien sowie zur Vorbereitung eines IReF-Verordnungsentwurfs zusammengeführt werden.